Rostock trägt die Physik auf den Marktplatz

23.09.2011 | Bad Honnef
Wissenschaftsfestival "Röntgen & Co." macht die Hansestadt zum öffentlichen Labor

Von Dienstag an und noch bis zum darauffolgenden Sonntag wird Rostock zur physikalischen Erlebniswelt: Vorträge von Spitzenforschern, eine Ausstellung mit Mitmach-Experimenten, Wissenschaftsshows, ein Schülerwettbewerb für Tüftler und Erfinder sowie das "Juniorlabor" für Kinder ab drei Jahren sind Beispiele eines abwechslungsreichen Programms in der Innenstadt, an dem die Universität Rostock maßgeblich beteiligt ist. Unter dem Motto "Röntgen & Co." geht es dabei um die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Physik und Medizin. Das Wissenschaftsfestival, das vom 27. September bis 2. Oktober auf und rund um den Neuen Markt stattfindet, zählt zur Reihe "Highlights der Physik". Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Mitwirkende sind TV-Moderator Ranga Yogeshwar, der Mediziner Dietrich Grönemeyer und Sternekoch Tillmann Hahn aus Warnemünde. Veranstalter sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und die Universität Rostock. Tagesprogramm unter: www.physik-highlights.de

Das Wissenschaftsfestival beginnt am nächsten Dienstag, um 10:00 Uhr, mit dem feierlichen Anschnitt von "Rostocks leckerster Röntgenquelle" auf dem Neuen Markt. Die drei Meter lange Sanddorncremetorte ist eine Sonderanfertigung von "Classic Conditorei & Café Röntgen" aus Warnemünde. Für alle Anwesenden gibt es Gratistorte, solange der Vorrat reicht! Mit dem Anschnitt starten die Ausstellung und das weitere Programm auf dem Neuen Markt - darunter eine Wissenschaftsshow mit dem Duo "Stella Nova".

Die Ausstellung, untergebracht in Zelten auf dem Neuen Markt, ist das Herzstück des Festivals. Auf welchen physikalischen Phänomenen beruhen moderne medizinische Geräte und Untersuchungsmethoden? An jedem der rund 30 Exponate gibt es Gelegenheit, mit Fachleuten darüber ins Gespräch zu kommen. Außerdem lautet die Devise: Mitmachen und Ausprobieren! Besucher der Ausstellung können beispielsweise im lebensechten Nachbau eines Magnetresonanz-Tomographen Platz nehmen, per Wärmebildkamera sehen, wie "heiß" sie sind, oder per Ultraschall ihren eigenen Körper durchleuchten. Auch können sie sich über menschliche Sinnesorgane, Hirnforschung, Hightech-Prothesen und viele weitere Wissenschaftsthemen informieren. An der Ausstellung sind Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet beteiligt. Etwa ein Drittel der Exponate werden von der Universität Rostock beigesteuert.

Quelle: Pressemeldung Deutsche Physikalische Gesellschaft e.V.

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