BASF nimmt World-Scale-Anlage für nachhaltigen Komplexbildner Trilon M früher als geplant in Betrieb

14.01.2010 | Ludwigshafen
BASF erweitert weltweite Produktionskapazität bei Komplexbildnern auf 120.000 Tonnen pro Jahr, 18 zusätzliche Arbeitsplätze am Standort Ludwigshafen, Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln kann dank Trilon M spürbar verbessert werden, Nachfrage nach Trilon M steigt rasch an

Die BASF hat am Standort Ludwigshafen, Deutschland, nach 18-monatiger Bauzeit die Erweiterung der Anlage für ihren nachhaltigen Komplexbildner Trilon" M in Betrieb genommen. Sie stärkt damit ihre Position als einer der weltweit führenden Hersteller von Komplexbildnern. Mit der Erweiterung der Trilon M-Anlage wurden in Ludwigshafen 18 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

"Die vollständig in den BASF-Verbund integrierte World-Scale-Anlage konnte bereits drei Monate vor der geplanten Fertigstellung in Betrieb genommen werden", erklärt Vorstandsmitglied Dr. John Feldmann. "Dieser Erfolg ist ein weiteres Beispiel für die hervorragende Zusammenarbeit in der BASF, die uns erlaubt, komplexe Investitionsprojekte in Rekordzeit umzusetzen: Von der Entwicklung über Planung und Bau der Anlage durch das BASF-Ingenieurwesen bis hin zur erfolgreichen Inbetriebnahme."

Die BASF verfügt ab jetzt über eine weltweite Kapazität von 120.000 Tonnen Komplexbildner pro Jahr. "Mit der Kapazitätserweiterung reagiert die BASF auf den weltweit steigenden Bedarf nach modernen Komplexbildnern", so Feldmann. Die BASF erwartet bei den umweltfreundlichen Komplexbildnern Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich. Neben Ludwigshafen stellt BASF Komplexbildner im nordamerikanischen Lima, Ohio, und im brasilianischen Guaratinguetá her. Trilon M kann außer in Ludwigshafen auch in Lima hergestellt werden. Damit wird die globale Verfügbarkeit gewährleistet.

Hinter dem Markennamen Trilon M verbirgt sich Methylglycindiessigsäure (MGDA), ein leistungsstarker, umweltfreundlicher und sicherer Komplexbildner aus der Gruppe der Aminocarboxylate. Komplexbildner reduzieren in wässrigen Lösungen die Konzentration von Metallionen. Dabei überführen sie schwer lösliche Verbindungen in leicht wasserlösliche Verbindungen und erhöhen so die Reinigungswirkung von Wasch- und Geschirrspülmitteln sowie von Industrie- und Allzweckreinigern.

Für das biologisch leicht abbaubare Trilon M, das flüssig und in fester Form erhältlich ist, besteht keine Kennzeichnungspflicht für Mensch und Umwelt. Die Nachhaltigkeit von Trilon M konnte bereits durch eine Ökoeffizienzstudie nachgewiesen werden. "Unsere Kunden haben jetzt die Möglichkeit, einen starken, umweltfreundlichen und sicheren Komplexbildner in ihre Formulierungen einzuarbeiten", so Gabriel Tanbourgi, Leiter des Unternehmensbereichs Care Chemicals der BASF. "So tragen wir langfristig zum Erfolg unserer Kunden bei und helfen, die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln zu verbessern."

In modernen Spülmitteln für die maschinelle Geschirrreinigung eignet sich Trilon M als Phosphatersatz. Im industriellen Bereich bietet sich Trilon M als kennzeichnungsfreie Alternative zu bisherigen Komplexbildnern in professionellen Reinigungsmitteln an.

Quelle: Pressemeldung BASF SE

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