Abbott stiftet Professur für die Universität Erlangen-Nürnberg
Auf zunächst drei Jahre angelegt soll die Professur an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg vor allem helfen, neue Wirkmechanismen sowie Therapiemöglichkeiten für Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen zu entwickeln.
Nach Angaben des "Kompetenznetzes Darmerkrankungen" leiden derzeit mehr als 300.000 Menschen in der Bundesrepublik an den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
"Mit der Stiftungsprofessur erhoffen wir uns neue Erkenntnisse, die für die Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen unbedingt erforderlich sind. Die Universität Erlangen-Nürnberg ist für uns dabei ein exzellenter Partner. Wir sind überzeugt, dass für den medizinischen Fortschritt vernetzte Zusammenarbeit und Kompetenzaustausch wichtige Voraussetzungen sind", so Dr. Friedrich Richter, Geschäftsführer von Abbott Deutschland, Leiter der pharmazeutischen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Ludwigshafen und verantwortlich für die globale pharmazeutische Produktentwicklung von Abbott.
"Für uns ist die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Wirtschaft seit Jahren gelebte Praxis. Wir freuen uns, mit Abbott einen Partner gefunden zu haben, der ausgesprochene Kompetenz in der Behandlung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen aufweist und in dem Fachgebiet ein entsprechend hohes Ansehen genießt. Dies ist eine sehr gute Basis, wirkliche Fortschritte für Patienten zu erzielen", so Prof. Dr. med. Markus Neurath, Direktor der Medizinischen Klinik 1 - Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie des Universitätsklinikums Erlangen.
Die Juniorprofessur geht an Dr. med. Raja Atreya, der 2009 mit dem Ludwig-Demling-Forschungspreis von der Deutschen Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung e.V. ausgezeichnet wurde. Atreya studierte Medizin mit anschließender Promotion an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit Januar 2010 als Assistenzarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Medizin 1 des Universitätsklinikums Erlangen.
Mit diesem Schritt baut Abbott seine Aktivitäten in der Pharmaforschung in Deutschland weiter aus. Das Unternehmen hat seit 2001 allein am Standort Ludwigshafen kontinuierlich über 100 Mio. € in neue Anlagen in der Forschung und Entwicklung investiert. Von den rund 2.000 dort angestellten Mitarbeitern sind über 800 Wissenschaftler in der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung tätig.
Ludwigshafen ist der größte Standort von Abbott für Pharmaforschung außerhalb der USA. Darüber hinaus forscht Abbott in Deutschland im Bereich Diagnostik und in der Gefäßtherapie.
Quelle: Pressemeldung Abbott GmbH & Co. KG
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